| Wort |
Definition |
| Selbstorganisation |
das Zusammenwirken von Elementen nichtlinearer, dynamischer Systeme in Form von irreversiblen Prozessen führt zu > komplexeren Strukturen < des Gesamtsystems.
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| Simulation |
das Durchspielen verschiedener Entwicklungsmöglichkeiten am Computer. S. hat zum Ziel, das Verhalten eines > Systems < mit Hilfe eines Modells, z. B. ein Wirkungsnetz zu untersuchen, um > Wissen < für optimale Strukturen und Prozesse zu entwickeln. S. ist ökonomischer, risikoärmer und überschaubarer als Untersuchungen am Original.
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| Simulator |
Computerprogramm, mit dem das Verhalten existierender oder projektierter Systeme in ihren wesentlichen Aspekten als > virtuelle Realität < abgebildet werden kann.
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| Steuerung |
Durch konkrete Einflußnahme wird ein zukünftiger Systemzustand auf ein gegebenes Ziel hin hergestellt. Das erfolgt mittels steuernder > Elemente <, die in Hinblick auf ein Ziel frei erzeugt wurden. Ein Element a steuert ein Element b, wen a rückwirkungsfrei auf b wirkt.
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| Struktur |
> Elemente < und > Beziehungen < eines > Systems <, die eine spezifische Qualität aufweisen und als solche eine Einheit bilden.
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| System |
ein > Netz < von Beziehungen zwischen > Elementen <, welches diese zu einem Ganzen ordnet. Ein S. setzt sich stets mit seiner Umwelt auseinander, grenzt sich von dieser ab und entwickelt seine innere Systemstruktur.
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| System, dynamisches |
ein > offenes oder geschlossenes System <, in dem > Ereignisse < stattfinden, die dessen Zustand im Zeitablauf ändern.
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| System, komplexes |
ist gekennzeichnet durch eine Vielfalt der Veränderungsmöglichkeiten der > Elemente < im Zeitablauf und der Veränderlichkeit der > Wirkungsverläufe < zwischen den Elementen.
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| System, kompliziertes |
ist gekennzeichnet durch Art der Zusammensetzung in der Anzahl und Verschiedenheit der > Elemente < und der Anzahl und Verschiedenheit der Beziehungen zwischen den Elementen.
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| Systemdenken |
Instrument für > Problemlösungen < und bietet dabei Hilfen für folgende Aktivitäten: Problemerkenntnis, Modellierung der wichtigsten > Wirkungszusammenhänge <, Zerlegung des komplexen Problems in kontrollierbare Teilprobleme, Erarbeitung miteinander abgestimmter Teillösungen und Kontrolle der System-Umwelt-Beziehung.
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| Szenarien |
sind ein Bündel von plausiblen und in sich schlüssiger Annahmen zur künftigen Entwicklung in Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft. Sie sind eine wichtige Grundlage für Planungs- und Entscheidungsprozesse und werden dabei auch für die > Simulation < genutzt.
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